Versuche V 3.2 A-C; verschiedene Oxidationsstufen von Mangan
A) Reduktion von ![]()
Ca. 0.3 g feinst pulverisiertes KMnO4 werden in einem Reagenzglas mit eienr Lösung von 10-15 Plätzchen KOH(s) in ca. 3ml Wasser übergossen. Das resultierende Gemisch wird solange gekocht, bis eine Farbänderung sichtbar wird. Verdampftes Wasser wird ersetzt. Dabei haben wir statt dem Bunsenbrenner das Heizbad im offenen Labor verwendet. Das feste K2MnO4 setzt sich in Form von Kristallen ab, die isoliert werden sollen. Dabei entweicht ein Gas, Sauerstoff.
Dabei beobachtet man, dass die ursprünglich violette Lösung dunkelblau und dann grün wird. Es entweicht Sauerstoff.
(1)
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B)
Reduktion von ![]()
Das unter A hergestellte K2MnO4 wird in wenig 1M KOH gelöst und mit Salpetersäure angesäuert. Dabei verändert sich die Farbe und ein Niederschlag setzt sich ab, der filtriert und gewaschen wird. Ein Teil dieser Kristalle soll nun mit HCl gelöst werden. Unter Entwicklung von Chlorgas entsteht eine Lösung von Mn2+(ag). Macht man die Lösung wieder basisch, entsteht Mangan(II)hydroxid, das an der Luft zu Braunstein oxidiert wird.
Die Ausgangsfarbe vor der Zugabe von KOH ist dunkelgrün und wechselt auf violett, sobald genügend (d.h. mehr Säure als Base) HNO3 zugegeben wurde. Die im Filter als Rückstand zurückgebliebenen Kristalle (braun) lösen sich mit HCl auf, wobei ein weisser Rauch entweicht: Chlorgas.
(2)
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(OH- aus KOH, H+ aus HNO3)
(3)
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(H+ aus HCl)
(4)
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C)
Oxidation von ![]()
Man löst ca. 15mg Mangan(II)sulfat in ca. 3-5ml Salpetersäure (konz. HNO3 1:3 verdünnt) und fügt eine Spatelspitze PbO2 zu (ca. die vierfache Menge auf Mangansulfat bezogen). Nach kurzem Erhitzen wird die Lösung wieder violett, wir haben unseren Ausgangsstoff wieder.
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